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Das Wollschaf fragte...

Tuesday, June 23, 2009

Nachdem ich schon länger keine Wollschaf-Frage mehr beantwortet habe, hier nun die aktuellste:

Beim Lesen der Blogs fällt auf, dass sich einige Stricker/-innen spezialisiert haben. Manche stricken ein Tuch nach dem anderen, einige überwiegend Socken, etliche beschränken sich auf Accessoires wie Schals, Mützen, Handschuhe, Taschen, Handytäschchen. Es gibt einige wenige, die ausschließlich Bekleidungsstücke wie Pullover, Jacken, Westen etc. nadeln.
Und die Gruppe der Allrounder, die sich in allen genannten Bereichen austoben.
Zu wem gehörst du: zu den Spezialisten, die sich überwiegend bei einem Segment aufhalten oder zu den Allroundern, die
(fast) nichts Strickbares auslassen? Wie begründest du deine Entscheidung?

Herzlichen Dank an Michaelafür die heutige Frage!

Die Frage finde ich sehr interressant, weil mir auch schon aufgefallen ist, dass viele StrickerInnen sich auf eine Sache spezializiert haben.
Ich würde mich mal einfach so als Allrounder bezeichnen, weil ich tatsächlich einfach das stricke, wozu ich gerade Lust habe. Und dazu gehört wirklich alles.
Ein Tuch habe ich schon gestrickt, bin auch noch an einem dran. Klar, Socken sind eine relativ schnelle Aktion und ich habe auch schon einige gestrickt, aber mal im Ernst. Kann man wirklich nur Socken stricken?!? Auch Accessoires braucht man und ich habe schon einige gestrickt. Was ich noch nicht in größeren Menge gestrickt habe, sind Pullover und Co., aber auch das habe ich schon getan.
Und warum stricke ich das alles? Gute Frage. Na ja, zuerst hab ich gestrickt, weil meine Mutter es mir beigebracht hat und ich dringend Sachen für meine Puppen brauchte. Dann habe ich gestrickt, weil ich es mußte: In Schwerin an der Schule für Pädagogik hatten wir tatsächlich im Rahmen des Spiel-Unterrichts stricken gelernt - okay, ich brauchte es nicht erst zu lernen und durfte ziemlich direkt mit dem Projekt "Handpuppe" anfangen. Die Handpuppe wurde richtig schön und ich habe mir damals am Schülerkopierer zwei komplette Hefte mit Anleitungen für Handpuppen kopiert. Zu dem Zeitpunkt, habe ich auch angefangen, Socken zu stricken. Dann wurde ich schwanger und habe für das Baby gestrickt. Und jetzt stricke ich einfach, weil ich Freude daran habe. Na ja, und auch ein bischen, weil ich für meine Körperform einfach nichts passendes zu erschwinglichen Preisen bekomme.

Die verstrickte Dienstagsfrage 20/2009 - auch am Donnerstag und leider nicht so strickig

Thursday, May 14, 2009

Das Wollschaf fragte:

Welchen Sinn machen Awards für Dich?Wer ruft diese Awards ins Leben und nach welchen Kriterien werden diese vergeben?
Warum sollte mein Blog anderen gefallen müssen?

Herzlichen Dank an Barbara für die heutige Frage!

Hhhmmmm...

Ich fange mal mit der zweiten Frage an. Wie viele BloggerInnen frage ich mich das auch. Das weiß ich nämlich auch nicht. Wer sich so etwas ausdenkt, beabsichtigt vermutlich, jemanden auszuzeichnen (jedenfalls hoffe ich das). Der Grund dieser Auszeichnung ist häufig jedoch nicht sehr eindeutig und damit auch die Kriterien dafür. Die Blog-Awards sind meiner Meinung noch fragwürdiger als die Oskars (wieviele Leute entscheiden eigentlich darüber, wer einen Oskar bekommt?), weil ich noch keinen gesehen habe, der nicht irgendwann auf Sympatie beruht.

Und damit komme ich direkt zu der ersten Frage, nämlich der nach dem Sinn desselbigen für mich. Da alle Blog-Awards, die ich bislang zu sehen bekommen habe, einem Kettebrief sehr ähneln - Gib diesen Award an 5 weitere Blogs weiter ... oder so - finde ich sie eher sinnlos. Ich dachte ein Award wäre eine Auszeichnung, die durch eine Art Jury vergeben wird. Da die Awards aber von einer Hand in die nächste gehen, erscheinen sie mir nicht eine echte Auszeichnung und daher sehe ich auch eher davon ab, einen anzunehmen.

Und nun zur Frage, warum mein Blog anderen gefallen sollte:
Dazu möchte ich erst mal feststellen welche Sorten von BloggerInnen mir bislang über den Weg gelaufen sind.
Da wären die BloggerInnen, die es gern allen recht machen wollen. Dummerweise kann man es nie jedem recht machen. Solche BloggerInnen werden vermutlich nie glücklich sein, mit ihrem Blog, weil sie sich zu sehr an der Meinung anderer orientieren. Also nicht wirklich erstrebenswert.
Dann gibt es auch die, denen es ziemlich sch***egal ist, was andere von ihrem Blog halten. Diese Leute leben ihre Individualität relativ rücksichtslos aus und interessieren sich auch nicht für gutgemeinte Tips und konstruktive Kritik. Ein Blog ist aber ein mehr oder weniger öffentliches Dokument, und wenn es mir egal ist, ob jemand dieses gut oder schlecht findet, kann ich's auch offline erstellen. Diese Leute bloggen eher für sich und könnten auch ein stinknormales (Projekt-)Tagebuch führen.
Na ja, und dann sind da die BloggerInnen, die versuchen, ihren Blog sowohl individuell als auch ansprechbar für andere, die den Blog finden mögen, zu gestalten. Diese Leute präsentieren ihre Ansichten, Freuden, Handarbeiten und was sonst noch in einer ansprechenden Art.
Und so möchte ich meinen Blog auch führen. Ich zeige gern, was ich so vollbracht habe auf meine Weise, die hoffentlich auch für andere ansprechend ist.
Aber es gibt immer Leute, denen das, was ich mache, nicht gefällt. :D

Die verstrickte Dienstagsfrage 19/2009

Tuesday, May 5, 2009

am 13.06.09 ist der „Public knitting day“ und darum interessiert es mich, wo Ihr überall stricken würdet, oder schon gestrickt habt. Im Café, Kneipe, Park, bei Elternabenden,
Familientreffen, Flugzeug, oder ähnlichem?! Und wo wäre Eurer Meinung nach Stricken nicht so angebracht?
Herzlichen Dank an Stephanie für die heutige Frage!
Was mich anbelangt, bräuchte es vermutlich keinen 'Knitting in Public Day', weil ich tatsächlich fast überall stricke. Wartezimmer, Bus & Bahn, auf dem Balkon, bei und mit Freunden, im Café und Park und, wenn es denn nicht verboten wäre, auch im Flugzeug (so viel fliege ich zwar nicht, aber wenn, dann sind es schon stundenlange Flüge)! Dabei bin ich zwar schon auf verschiedene Arten und Weisen beobachtet worden, aber das macht mir gar nichts aus. Auch angesprochen worden bin ich schon häufig, meistens schwang auch Anerkennung (von den ab 60-jährigen) und Bewunderung (von den 50 - 60-jährigen) mit. Kinder finden es ebenfalls sehr interressant.
Nicht angebracht finde ich Stricken überall, wo ich meine volle Aufmerksamkeit hinzuwenden habe. Das sind außer Elternabenden, Familientreffen & Parties noch Theater, Konzerte und persönliche Gespräche (besonders wenn es kein Telefonat ist!).
 
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